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 Maanima - Seele des Mondes

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Maanima
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BeitragThema: Maanima - Seele des Mondes   So Dez 20, 2009 9:46 pm

Name: Maanima
Bedeutung : „Seele des Mondes“ (Afrikanisch, aus „Maan“ – „Mond“ und „Animo“ – „Seele“)
Spitzname: Maani oder Nima

Alter: 1 ½ Jahre
Geschlecht: Fähe
Geburtsrudel: Schatten der Wüste
Herkunft: Tal der tausend Stürme

Familie:
- Eltern: Akoora und Tanuron
- Geschwister:
Litha, Ramukat, Sarvana, Kissan
- Gefährte: -
- Welpen: -

Aussehen:
Die Wildhündin ist eher groß und schlank gebaut, ihr Schwanz ist eher klein ausgefallen, dafür sind ihren Ohren umso größer. Ihre flinken, andauernd den Braunton wechselnden Augen blicken einen immer neugierig und verwegen an. Maanimas Fell ist zum Großteil dunkel, an einigen Stellen sogar schwarz, sie hat eine sehr markante, unregelmäßige Fellzeichnung, am Bauch dunkel und zum Rücken hin immer heller werdend. Ihre Schnauze ist ein wenig kurz geraten, ihre Läufe umso länger und kraftvoller.
Widerristhöhe: 70 cm
Gewicht: 29 kg

- Fellfarbe: ziemlich dunkel, aber mit hellen Abzeichen, genauere Beschreibung siehe oben
- Augenfarbe: wechselt zwischen den verschiedensten Brauntönen, je nach Laune und Lichteinfall rotbraun, fast feuerfarben, bis beinahe schwarz
-Besonderheiten: siehe Aussehen, an der linken Flanke zwei lange, blasse Narben, woher siehe Vergangenheit

Charakter: Eigentlich wäre sie enthusiastisch, aufgeschlossen und neugierig. Wäre da nicht ihre Vergangenheit, die sie schon so früh traumatisiert hätte. Trotzdem hat sie sich einen Teil ihres Optimismus bewahrt, ab und zu sprüht sie richtig vor Entschlossenheit. Doch die meiste Zeit über ist sie still und in sich zurückgezogen, die Einsamkeit hat sie abgehärtet und wenn man sie nicht kennt, kann man sie leicht für schroff und angriffslustig halten.
Ja, ihren Kampfesgeist hat sie nicht eingebüßt, aber sie hat ihr Ziel und den Grund, wofür sie überhaupt kämpft, aus den Augen verloren, sie hat nichts mehr, wofür sie kämpfen kann. Trotzdem ist sie zu allem entschlossen und der Mond, der sie jede Nacht auf ihrem Weg begleitet, schenkt ihr jedes Mal die Kraft, nicht aufzugeben. Schon lange sucht sie nach etwas, das sie wieder Zuversicht schöpfen lassen könnte, nach etwas oder jemanden. Und wer weiß, vielleicht findet sie das ja auch bald…

Stärken:
- Hartnäckig
- Unbeirrbar
- Jagen
- Kämpfen

Schwächen:
- Reizbar
- Kann schlecht Fehler eingestehen
- Etwas verantwortungslos
- Hat riesige Angst vor Feuer
- Wird in der Hitze träge

Mag:
- Jagen
- Kleine Kämpfe
- Nacht
- Und ganz besonders: den Mond

Hasst:
- Zuviel Hitze, obwohl sie eigentlich daran gewöhnt sein müsste
- Mittagszeit
- Herbablassende Wildhunde
- Wenn man sie als „unerfahren und harmlos“ einstuft
- Menschen
- Feuer

Geschichte:
Maanima spricht nicht gern über ihre Vergangenheit, da sie nicht sehr schön ist. Sie wurde als Junges von Akoora und Tanuron, den Leithunden von den Schatten der Wüste, einem kleinen Wildhunderudel aus dem „Tal der tausend Stürme“ geboren. Sie war die Älteste des Wurfes und daher auch die Größte. Deshalb sollte sie auch eines Tages das Rudel übernehmen. Die Kleine wuchs behütet auf, es war nicht so heiß im Tal und sie liebte es, dort umherzustreifen. Am liebsten jedoch saß sie in klaren Nächten auf einem Felsen, neben dem Abhang, wo es hinunter ins Tal ging, und sah zum Mond, schon als kleiner Welpe. Deshalb nannte ihre Mutter sie auch „Maanima“: Seele des Mondes.
Ihre Geschwister verstanden Maanima nicht, sie mochten den Tag, die Sonne und ihre warmen Strahlen viel lieber als die Nacht, den Mond und sein kühles Licht. Daher sonderten sie sich schon bald von Maanima ab, doch das störte sie nicht weiter. Ihre Mutter nannte sie liebevoll ihre kleine Mondanbeterin, doch auch ihr war nicht ganz wohl dabei, dass der Welpe oft die ganze Nacht einfach nur dasaß und den Mond anstarrte und dann den Tag über unkonzentriert war.
Eines Tages jedoch, Maanima war gerade etwas über ein halbes Jahr, war sie gerade wie gewohnt alleine zu ihrem Felsen hinaufgeklettert und die Sonne versank schon im Westen, als sie von einem lauten Geräusch aus der Ferne aus ihren Gedanken geschreckt wurde. Das Rumpeln kam schnell näher, Maanima suchte mit den Augen den Horizont ab. Da sah sie das schreckliche, laute Ding, es war ein Auto, auch wenn sie das noch nicht wusste. Sie beobachtete von oben, wie es am Eingang zum Tal hielt und zwei seltsame, zweibeinige Wesen aus seinem Bauch kletterten.
Sie schlugen ein Zelt auf und dann entfachten sie – ein Feuer! Maanima hatte bisher nur davon gehört, von so genannten Buschfeuern, sie brachten den Tod, da sie sich rasend schnell ausbreiteten und einem das Lebenslicht so schnell auslöschen konnten, wie eine Viper zustößt. Verzweifelt beobachtete Maanima mit angehaltenem Atem die Szene, sie konnte nicht hinab laufen, um das Rudel zu warnen, die zweibeinigen Wesen hätten sie gesehen und so lag sie nur da und konnte sich vor Angst nicht rühren.
Doch das Feuer blieb in dem Steinring, den die Menschen gemacht hatten, um es einzusperren und Maanima wurde langsam ruhiger. Der Rauch des Feuers drang zu ihr herauf und machte sie müde. Und so schlief sie ein, noch bevor sich der Mond am Himmel zeigte.
Doch schon bald wurde sie von Schreien und erschrockenem Knurren aus dem Schlaf gerissen. Der Rauch hatte sich verdichtet, Maanima hustete und merkte, dass sie kaum mehr Luft bekam. Sie sprang auf und stolperte davon, einfach nur weg von dem schrecklichen, in Augen und Hals beißenden Rauch. Irgendwann fiel sie zu Boden und verlor das Bewusstsein. Die glühend heiße Sonne weckte sie und Maanima wusste nicht, wo sie war. Als sie sich umsah, merkte sie, dass sie in der Nähe vom Tal der tausend Winde sein musste, die Gegend kam ihr bekannt vor. Doch als sie es endlich gefunden hatte, erstarrte sie vor Entsetzen. Denn unten in der Schlucht lagen versengte Körper, tot lag alles unter ihr.
Panik ergriff sie und so schnell sie ihre Läufe trugen rannte sie davon, fort, einfach nur fort. Und seitdem streift sie alleine umher, auf der Suche nach einem Rudel, in dem sie vielleicht wieder glücklich sein konnte, so wie vor langer Zeit schon einmal…
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Rubani
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BeitragThema: Re: Maanima - Seele des Mondes   Do Dez 31, 2009 2:06 pm

Tut mir leid, dass ich nicht eher hier sein konnte. Aber wie man so schön sagt : Besser spät als nie. Herzlich wilkommen in diesem Forum ! Dein Chara ist sehr gut gelungen. Allerdings mangelt es zur Zeit an aktiven Mitgliedern ... Wenn du irgendeine Idee haben solltest schreib mir.

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